Wildtiere: ien wenig beachteter Schwarzmarkt

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Obwohl sich Ermittlungsverfahrenen zur Bekämpfung von Geldwäsche (AML) ständig weiterentwickeln, bleibt eine Hauptquelle für illegale Erlöse auf internationaler Ebene weitgehend unbekannt—der Handel mit Wildtieren. Der Handel mit Wildtieren ist ein bedeutender Schwarzmarkt1 und ein Umweltverbrechen, das jährlich schätzungsweise zwischen sieben und 23 Milliarden US-Dollar generiert.2 Die Anzahl der kritisch gefährdeten Arten und die Rolle von Wilderern ist gut dokumentiert. Die Spur inkriminierter Finanzmittel aus diesem lukrativen illegalen Handel verläuft sich jedoch schnell. Die traurige Wahrheit ist, dass das Ignorieren des buchstäblichen „Elefanten im Raum”, des Handels mit Wildtieren, zur Ausrottung von echten Elefanten und anderen akut gefährdeten Arten beiträgt.

Wildtierhandel ist definiert als illegaler Handel, Schmuggel, Wilderei, Fang oder das Sammeln von gefährdeten Arten, geschützten Wildtieren, deren Derivaten oder Nebenprodukten.3 Der illegale Handel mit Wildtieren bedroht verschiedene Tier- und Pflanzenarten mit dem Aussterben. Es handelt sich um eine Praxis, die weltweit mehr als 7.000 Arten betrifft, um die illegale Marktnachfrage nach gefährdeten Wildtieren und ihren Nebenprodukten wie Leder, Lebensmitteln, Medikamenten, exotischen Haustieren und mehr zu befriedigen.4

Die Auswirkungen gehen über die Reduzierung der biologischen Vielfalt hinaus. Der Handel mit Wildtieren generiert jährlich Milliarden an Einnahmen für kriminelle Netzwerke, die oft eine große internationale Reichweite haben. Nach Angaben des Büros für Drogen und Verbrechensbekämpfung der Vereinten Nationen (UNODC) hat der Handel mit Wildtieren einen großen Anteil am illegalen Gesamthandel, der weltweit in Bereichen von Umweltkriminalität oder „grüner Kriminalität” eine bedeutende Rolle spielt.5 Laut Berichten des UN-Umweltprogramms (UNEP) und von Interpol begehen Netzwerke der organisierten Kriminalität und kriminelle Kartelle Umweltstraftaten, um lukrative Erlöse zu erzielen und inkriminierte Gelder zu waschen.6 Um das Potenzial für illegale Gewinne im Vergleich zu anderen Handelsaktivitäten zu veranschaulichen: der Schwarzmarktwert von einem Kilogramm Nashorn-Horn7 war einst mit dem Wert für das entsprechende Gewicht in Gold, Heroin oder Kokain vergleichbar.8 Trotz dieser erschütternden Statistiken sind die Geldwäsche-Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Handel mit Wildtieren und illegalen Finanzströmen begrenzt. Die strafrechtlichen Ermittlungen konzentrieren sich in der Regel auf Vortaten wie Wilderei und illegalem Besitz, aber neben den Wilderern erzielen auch andere Akteure im Gesamtkreislauf—darunter Händler und Wiederverkäufer von gefährdeten Arten und geschützten Wildtieren—illegale Erlöse. In der Vergangenheit hat dies die internationalen Strafverfolgungsbehörden bei der Aufdeckung und Untersuchung dieser Verbrechen vor Herausforderungen gestellt.

Drei Stufen des Wildtierhandels

Der Handel mit Wildtieren ist ein globales Verbrechen, das verschiedene Regionen auf der ganzen Welt betrifft. Weltweit können Länder an einer oder mehreren der drei Stufen des Wildtierhandels beteiligt oder davon betroffen sein: Ursprungsland, Transitland und Bestimmungsort.9

  • Ursprungsland: Die erste Stufe gibt an, wo die ursprünglichen Aktivitäten stattfinden (d.h. die Gerichtsbarkeit, in der die Wilderei und der erste Transport stattfinden). Diese Verbrechen werden oft durch die Bestechung von korrupten Beamten oder Personen mit Zugang zu den Zielarten ermöglicht. Am Ursprungsort werden oft die geringsten Gewinne erzielt, und die Ursprungsländer sind potenziell vom illegalen Wildtierhandel aus Sicht der biologischen Vielfalt und der Wirtschaft am stärksten betroffen.
  • Transitland: Die zweite Stufe ist die Beförderung von unerlaubt gejagten oder illegal erworbenen Gütern, die getarnt und mit anderen Gütern transportiert werden. Diese versteckten Güter werden aufgrund bekannter Schwächen bei den Zollkontrollen und/oder der Bestechung korrupter Beamter durch den Zoll gebracht.
  • Bestimmungsland: In der letzten Phase gelangen unerlaubt gejagte, illegal erworbene oder gehandelte Waren an ihrem endgültigen Bestimmungsort zum Verkauf. Da der Verkauf dieser Produkte in einigen Ländern illegal sein kann, werden sie oft auf Schwarzmärkten (direkt oder online) verkauft, wo die Gewinne für die Händler oft am höchsten sind.

Wildtierhandels in Europa

Häufig wird darauf hingewiesen, dass der Handel mit Wildtieren sowohl in als auch für Entwicklungsländer ein Problem darstellt. Europa sowie andere westliche Länder, darunter Kanada und die USA, können jedoch von allen drei Stufen des illegalen Wildtierhandels betroffen sein. Europäische Länder gelten als Herkunftsregionen und Exporteure bestimmter gefährdeter Arten, wie des europäischen Aals und des illegalen Kaviars von Stören. Europäische Aale oder Glasaale werden häufig illegal von Europa nach China, Taiwan, Korea und Japan exportiert, wo sie für den menschlichen Verzehr oder als Modeaccessoires verwendet werden.10 Der Rückgang der Populationen des Wildstörs (einschließlich des akut gefährdeten Beluga) ist ein anhaltendes Problem, da die internationale Nachfrage auf illegalen Märkten nach wie vor sehr hoch ist, was es Kriminellen ermöglicht, große Profite zu machen. Aufgrund seines hohen Preises und seiner Seltenheit wird Kaviar oft illegal gehandelt.11 So bedrohen der anhaltende illegale Fischfang und Kaviarhandel, insbesondere in europäischen Ländern wie Rumänien und Bulgarien das Überleben der Störe.

Interpol nennt europäische Länder auch als wichtige Ziel- und Transitregionen für den Handel mit Wildtieren sowie als Herkunftsregion einiger illegaler Wildtierprodukte.12 Beispielsweise wurden europäische Länder als Transitregionen für den illegalen Handel mit Wildtierprodukten13 wie Elfenbein, Nashorn-Horn und Schuppentieren identifiziert, die hauptsächlich von Afrika nach Asien gelangen. Dennoch ist der Transit durch Europa nicht auf Elfenbein, Nashorn-Horn oder Schuppentiere beschränkt. Allein im Jahr 2015 wurden etwa 2.000 lebende Reptilien an den europäischen Grenzen beschlagnahmt, zusätzlich zu einer langen Liste anderer illegaler Tierprodukte wie Korallen und Elfenbein sowie einer Vielzahl an Säugetieren und lebenden Vogelarten.14

Europäische Länder, Kanada und die USA sind jedoch nicht nur Ursprungs- und Transitregionen für gefährdete Arten und ihre Nebenprodukte, sondern auch Bestimmungsländer. Dies betrifft den Kauf von seltenen Reptilien und Vögeln als Haustiere oder von Elefanten-Elfenbein, Tierfellen, Klauen sowie anderen Körperteilen geschützter Arten zu Sammelzwecken.15 Die hohe Nachfrage nach seltenen Exemplaren und illegalen Wildtierprodukten in den Zielländern zeigt, dass die Schwarzmarktpreise für bestimmte Arten sehr hoch sein können. Darüber hinaus sind eine hohe Nachfrage, ein begrenztes Angebot und generell niedrige Strafen allesamt Schlüsselfaktoren, die sich auf die Beteiligung von Syndikaten der organisierten Kriminalität und kriminellen Kartellen am illegalen Wildtierhandel in allen Stufen, auch in den Zielländern, auswirken.16 Daher werden Verbrechersyndikate weiter vom lukrativen Handel mit illegalen Wildtieren profitieren, wenn Strafverfolgungsbehörden und Staatsanwaltschaften ihre Vorgehensweisen zur schnellen Aufdeckung, Untersuchung und Verfolgung dieser Verbrechen nicht verschärfen.

Korruption und organisierte Kriminalität

Korruption und organisierte kriminelle Netzwerke erleichtern den illegalen Handel mit gefährdeten Arten auf internationaler Ebene. Eine derart wachsende Bedrohung erfordert Aufklärung und Zusammenarbeit für die verschiedenen Partner im öffentlichen und privaten Sektor, die für die Identifizierung, Abschreckung und Verhaftung von Wildtierhändlern verantwortlich sind.

Im Jahr 2019 befasste sich ein gemeinsamer Bericht des Wildlife Monitoring Network (TRAFFIC), des World Wide Fund for Nature (WWF), des Anti-Corruption Resource Centre (U4), der Universität Utrecht und der Northumbria Universität speziell mit Korruption und Wildtierkriminalität im Zusammenhang mit dem illegalen Kaviarhandel.17 Der Bericht nennt die Korruption als eine ernsthafte Bedrohung für den weltweiten Natur- und Artenschutz, die sich negativ auf die Bemühungen von Naturschutzprogrammen auswirkt, die Gesetze schwächt, den Gesetzesvollzug und die politische Unterstützung einschränkt, die geltenden Gesetze und Vorschriften untergräbt und ein Schlüsselindikator für die Präsenz von Gruppierungen der organisierten Kriminalität sei.18 Es ist bekannt, dass derartige Gruppierungen in den Kaviarhandel involviert sind, wobei die hohe Nachfrage und das eingeschränkte Angebot an Produkten, die aus der Wildnis stammen, mit Sicherheit eine große Rolle spielen.19

Korruption ist ein Schlüsselfaktor für Kriminelle, die in allen Stufen des illegalen Handels mit Wildtieren aktiv sind. Die grenzüberschreitende Verbringung illegaler Schmuggelware ist mit einem hohen Maß an Korruption verbunden, wenn es um Verbrechen wie Schmuggel, Fälschung von Genehmigungen, Falschdeklarationen bei der Aus- oder Einfuhr, betrügerischen Rechnungen, der Umgehung der Quarantäne für die Gesundheit von Mensch und Tier sowie anderer Transportvorschriften, illegaler Einwanderung und der Verwendung falscher Pässe oder Ausweisdokumente, der Zahlung von Bestechungsgeldern, der Gründung von Scheinfirmen für den illegalen Handel und der Ausrüstung von Banden und organisierten Kriminellen für illegale Abholzungen, Fischfang und Wilderei geht.20

In der Vergangenheit konzentrierten sich die Ermittlungen im Zusammenhang mit dem illegalen Wildtierhandel auf Vortaten wie Wilderei oder den Besitz illegaler Arten und ihrer Nebenprodukte. Trotz des zunehmenden Bewusstseins für die finanzielle Komponente des Wildtierhandels und die lukrativen Einnahmen, die das Interesse seitens krimineller Gruppierungen in allen Stufen anheizen, konzentrieren sich Strafverfolgung und Ermittlungen selten auf den finanziellen Aspekt des Verbrechens. Aufgrund der Ausführung dieser Form von Kriminalität benötigen Wildtierhändler jedoch finanzielle Mittel, um über mehrere Gerichtsbarkeiten hinweg zu agieren, und sind stark auf das Finanzsystem angewiesen, um Transaktionen durchzuführen, die wiederum identifiziert und nachverfolgt werden können.21

Die Rolle von Strafverfolgungsbehörden und der Finanzindustrie bei der Bekämpfung des Handels mit Wildtieren

Der illegale Handel mit Wildtieren ist ein transnationales Verbrechen, das sich auf etablierte Handelsrouten stützt, die von organisierten kriminellen Netzwerken bereits für andere Arten des illegalen internationalen Handels, wie Menschen-, Drogen- und Waffenhandel, genutzt werden. Um Geldwäsche im Zusammenhang mit dem Wildtierhandel zu identifizieren, zu untersuchen und zu verstehen, können AML-Fachleute u. U. von etablierten Geldwäschetypologien und typischen Warnsignalen lernen, die zur Aufdeckung und Untersuchung anderer mit dem Menschenhandel zusammenhängender Verbrechen sowie der handelsbezogenen Geldwäsche verwendet werden. Eine effektive und kontinuierliche Partnerschaft mit Strafverfolgungsbehörden und Nichtregierungsorganisationen (NGOs) ist jedoch wichtig, um speziell für den illegalen Handel mit Wildtieren Warnsignale zu erarbeiten. Wenn sich diese Methoden als erfolgreich erweisen, können AML-Fachleute Strafverfolgungsbehörden dabei unterstützten, nicht nur in Bezug auf die Vortaten zu ermitteln, sondern auch diejenigen aufzudecken, die während des gesamten Zyklus finanziell vom illegalen Handel profitieren. Während diese Methode dazu beitragen wird, sich mit der Angebotsseite des Wildtierhandels zu befassen, ist es ebenso wichtig, sich der Nachfrageseite durch verstärktes Bewusstsein und Zusammenarbeit zu widmen.

Der Handel mit Wildtieren wird für Fachleute und Organisationen bei der Bekämpfung von Geldwäsche weltweit ein immer wichtigeres Betätigungsfeld. Die Financial Action Task Force (FATF) erklärte: „…der Handel mit Wildtieren ist Schätzungen zufolge das viertgrößte kriminelle Unterfangen, das jedes Jahr Einnahmen in Milliardenhöhe generiert. Der illegale Handel steht im Zusammenhang mit moderner Sklaverei, dem Drogen- und Waffenhandel und verursacht gleichzeitig katastrophale Schäden an gefährdeten Arten.”22 Im September 2019 fand ein Treffen zwischen FATF-Präsident Xiangmin Liu und Prinz William sowie Lord William Hague im Kensington-Palast statt, bei dem die United for Wildlife Financial Taskforce mit Prinz William und der Royal Foundation an der Spitze besprochen wurde. Es wurde erörtert, wie diese Initiative entwickelt werden kann und wie der Fokus der Regierungen der Mitgliedsländer der 205 FATF und FATF-ähnlichen regionalen Organisationen auf die Bekämpfung des Wildtierhandels durch Verfolgung der Geldflüsse gerichtet werden kann.23

Geldwäsche-Experten spielen eine Schlüsselrolle bei der Bekämpfung des Wildtierhandels. Kriminelle nutzen in verschiedenen Stufen des illegalen Handels formelle und informelle Bankkanäle, indem sie Bestechungsgelder zahlen, den Transport ermöglichen, unerlaubt gejagte oder gehandelte Güter kaufen und verkaufen und illegale Erlöse waschen. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass Experten für Geldwäsche Warnsignale und Typologien erarbeiten, die im gesamten Zyklus der Ursprungs-, Transit- und Zielphase auf Wildtierhandel schließen lassen. Geldwäsche-Experten können etablierte Warnsignale und Typologien der AML im Zusammenhang mit anderen Straftaten des Menschenhandels sowie der handelsbezogenen Geldwäsche nutzen, um potenzielle Warnsignale und Typologien für den Wildtierhandel zu identifizieren. Die Einzigartigkeit des Wildtierhandels erfordert jedoch zusätzliche Anstrengungen bei der Erarbeitung von Warnsignalen und Typologien, die speziell auf die Identifizierung und Untersuchung von Geldwäsche im Zusammenhang mit dieser Form der Kriminalität abzielen.

Eine Möglichkeit für die Finanzbranche, den Wildtierhandel zu bekämpfen, ist der Beitritt zur United for Wildlife Financial Taskforce und die Unterzeichnung der Mansion House Declaration. Zu den wichtigsten Verpflichtungen der United for Wildlife Financial Taskforce und der Mansion House Declaration gehören die folgenden:

  • Nutzung der derzeitigen Mechanismen zur Meldung verdächtiger Aktivitäten, um der zuständigen Aufsichtsbehörde oder Strafverfolgungsbehörde Informationen über potenzielle Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Wildtierhandel zu liefern, sofern dies gesetzlich zulässig ist
  • Überprüfung der nachrichtendienstlichen Warnmeldungen, die bei der United for Wildlife Financial Taskforce eingegangen sind, und gegebenenfalls Ergreifen geeigneter Maßnahmen, einschließlich eines Screenings zur Erfüllung von Sorgfaltspflichten und notwendiger Schritte zur Identifizierung, Untersuchung und Meldung potenziell verdächtiger finanzieller Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Handel mit Wildtieren
  • Erwägung zusätzlicher Maßnahmen, einschließlich politischer Korrekturen, die die Ziele der Taskforce zusätzlich zu den Mechanismen im Zusammenhang mit Finanzkriminalität unterstützen würden
  • Unterstützung der Arbeit der United for Wildlife Financial Taskforce, Förderung der Mansion House Declaration und, wo möglich, Unterstützung externer Mechanismen, die die Möglichkeiten der Finanzindustrie verbessern, potenziell verdächtige Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Handel mit Wildtieren zu identifizieren

Schlussfolgerung

Obwohl jüngste Entwicklungen Anlass zu Hoffnung geben, ist mehr Arbeit vonseiten des öffentlichen und privaten Sektors erforderlich, um den Wildtierhandel zu bekämpfen und die sinnlose Ausrottung durch Wilderei, Handel und Verkauf gefährdeter Arten weltweit auszumerzen. Das Bewusstsein für die Auswirkungen des Wildtierhandels muss gestärkt werden, damit Regierungen, Strafverfolgungsbehörden, Grenzschutzbehörden, NGOs und einzelne Branchen des Privatsektors, einschließlich, aber nicht nur die Finanzbranche, verstärkt tätig werden können. Ein gesteigertes Bewusstsein für die Auswirkungen des Handels mit Wildtieren kann auch dazu führen, dass die öffentliche Nachfrage nach illegal gejagten, erworbenen oder gehandelten Arten zurückgeht, wodurch sich die illegalen Gewinne der an allen Stufen des illegalen Handels Beteiligten verringern. Trotz des wachsenden Bewusstseins für das Thema und der laufenden Initiativen zur Bekämpfung des illegalen Handels mit Wildtieren sind weitere Anstrengungen erforderlich, um sicherzustellen, dass gefährdete Arten geschützt werden, während inkriminierte Gelder vom privaten und öffentlichen Sektor einer umfassenden Kontrolle unterzogen werden.

Chadwick A. Burgess CAMS, CFCS, CFCI, CBP, CCI, AML manager, High Risk Team, BMO Financial Group, Toronto, Kanada, chadwick.burgess@bmo.com

Neha Wig, MBA, AML quality control lead investigator, BMO Financial Group, Toronto, Kanada, nehagargwig@gmail.com

Berater:

John Cusack, LLB, Chefredakteur, thefinancialcrimenews.com, London, Vereinigtes Königreich, johncusack.fcc@gmail.com

Cameron Field, BAA, MSc., senior manager, AML Intelligence Liaison and Special Initiatives, BMO Financial Group, Toronto, Kanada, cameron.field@bmo.com

Winny Weinbeck, Compliance-Beauftragte, Private Banking, ABN AMRO, Niederlande, winny.weinbeck@nl.abnamro.com

  1. Chia-Yi Hou, „Wildlife Trade 101,” National Resources Defense Council, 15. August 2019, https://www.nrdc.org/stories/wildlife-trade-101
  2. „Tackling the illegal wildlife trade as a financial crime,” Financial Action Task Force, 22. November 2019, https://www.fatf-gafi.org/publications/fatfgeneral/documents/illegal-wildlife-trade-beijing-nov2019.html
  3. „Criminalization of wildlife trafficking,” Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung, https://www.unodc.org/e4j/en/wildlife-crime/module-3/key-issues/criminalization-of-wildlife-trafficking.html
  4. „The World Wildlife Seizures (World WISE) database,” Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung, https://www.unodc.org/documents/data-and-analysis/wildlife/WLC16_Chapter_2.pdf
  5. „Wildlife crime worth USD 8-10 billion annually, ranking it alongside human trafficking, arms and drug dealing in terms of profits: UNODC chief,” Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung, 13. Mai 2014, https://www.unodc.org/unodc/en/frontpage/2014/May/wildlife-crime-worth-8-10-billion-annually.html
  6. „UNEP-INTERPOL Report: Value of Environmental Crime up 26%,” Umweltprogramm der Vereinten Nationen, 4. Juni 2016, https://www.unenvironment.org/news-and-stories/press-release/unep-interpol-report-value-environmental-crime-26
  7. „Bulletin on Organised Crime in Southern Africa,” Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung, Issue 1 2012, https://www.unodc.org/documents/southernafrica/Bulletin_on_organised_crime_in_Southern_Africa/UNODC_ROSAF_-_Bulletin_on_Organised_Crime_in_Southern_Africa_-_Issue_1.pdf
  8. „Heroin and cocaine prices in Europe and USA,” Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung,https://dataunodc.un.org/drugs/heroin_and_cocaine_prices_in_eu_and_usa
  9. John Cusack, „Intelligence Briefing—Illegal Wildlife Trafficking,” Financial Crime News, 26. September 2019, https://thefinancialcrimenews.com/illegal-wildlife-trafficking-infographic-by-fcn
  10. Irene Banos Ruiz, „Europe, a silent hub of illegal wildlife trade,” DW, 20. Januar 2017, https://www.dw.com/en/europe-a-silent-hub-of-illegal-wildlife-trade/a-37183459
  11. Jutta Jahrl, „Illegal caviar trade,” TRAFFIC, 18. Juni 2013, https://www.traffic.org/publications/reports/illegal-caviar-trade-in-bulgaria-and-romania/
  12. „Wildlife crime,” Interpol, https://www.interpol.int/en/Crimes/Environmental-crime/Wildlife-crime
  13. Irene Banos Ruiz, „ Europe, a silent hub of illegal wildlife trade,” DW,20. Januar 2017, https://www.dw.com/en/europe-a-silent-hub-of-illegal-wildlife-trade/a-37183459
  14. Ibid.
  15. „Impacts of Illegal Wildlife Trade,” U.S. Department of the Interior, 5. März 2008, https://www.doi.gov/ocl/hearings/110/IllegalWildlifeTrade_030508
  16. Maylynn Engler, Rob Parry-Jones, „Opportunity or Threat: The Role of the European Union in Global Wildlife Trade,” TRAFFIC, Juni 2007, https://www.traffic.org/site/assets/files/3604/opportunity_or_threat_eu_imports.pdf
  17. Louisa Musing et. al, „Corruption and Wildlife Crime: A Focus on Caviar Trade,” TRAFFIC et. al, https://www.traffic.org/site/assets/files/11818/corruption-and-caviar-final.pdf
  18. Ibid.
  19. Ibid.
  20. John Cusack, „Intelligence Briefing—Illegal Wildlife Trafficking,” Financial Crime News, 26. September 2019, https://thefinancialcrimenews.com/illegal-wildlife-trafficking-infographic-by-fcn
  21. David Fein, „Illegal wildlife trafficking: it will take a network to defeat the networks,” Standard Chartered, 6. August 2018, https://www.sc.com/en/explore-our-world/illegal-wildlife-trafficking-how-to-defeat-it/
  22. „Meeting with The Duke of Cambridge on money laundering and illegal wildlife trafficking,” Financial Action Task Force, 12. September 2019, https://www.fatf-gafi.org/publications/fatfgeneral/documents/meeting-the-duke-cambridge-sep-2019.html
  23. 23 Ibid.

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